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Denkzettel der Generalversammlung für den Verwaltungsrat von Meyer Burger

Die Aktionäre der Meyer Burger haben mit ihrer signifikanten Unterstützung der Wahl eines Aktionärsvertreters an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 30 Oktober 2019 mit Rekordbeteiligung ein Zeichen gesetzt. Der Verwaltungsrat ist nun gefordert, das Vertrauen und die Zuversicht der Kapitalmärkte in Meyer Burger wiederherzustellen.

Das Begehren der Aktionärsgruppe für einen Vertreter im Verwaltungsrat wurde abgelehnt. Sentis akzeptiert das Votum der Generalversammlung und dankt allen Aktionären, die ihren Kandidaten unterstützt haben.

Rund CHF 500’000.- kostete die Generalversammlung nach Angaben des Verwaltungsratspräsidenten, ein Grossteil davon waren Kosten für die Abwehrkampagne – Mittel, die notabene aus der Firmenkasse stammen. Der Meyer Burger Verwaltungsrat inszenierte mit falschen und diffamierenden Behauptungen eine eigentliche Schlammschlacht.

Sentis Capital hat ausreichend schriftliche Belege für die Annahme, dass der Verwaltungsrat der Meyer Burger für das Dirty Campaigning gegen Sentis Capital auf die Hilfe des Proxy Solicitors Georgeson zurückgegriffen hat. Ein sehr aufschlussreicher Zeitungsartikel zu diesem Thema befindet sich «hier». Solche Services kosten sechsstellige Beträge. Es stellt sich auch noch die Frage, ob der Meyer Burger Verwaltungsrat zusätzlich die Hilfe eines «Defense Teams» einer Investmentbank engagiert hat. Solche Defense Teams kosten etwa 100,000 Schweizer Franken pro Monat. Dr. Lütolf hat die Kosten der Generalversammlung mit etwa 500,000 Franken angegeben. Eine normale Generalversammlung kann mit 100,000 Franken oder weniger durchgeführt werden. Ist der Verwaltungsrat der Meyer Burger tatsächlich der Ansicht, dass Meyer Burger Zeit und finanzielle Ressourcen hat um mehrere Hunderttausend Franken für die Abwehr eines einzelnen Aktionärsvertreters im Verwaltungsrat aufzuwenden? Schliesslich ging es an der ausserordentlichen GV nicht um eine Übernahme durch einen Konkurrenten, sondern lediglich um die Zuwahl eines einzelnen Aktionärsvertreters, also einem von fünf.

35% der Anteilseigner unterstützte gleichwohl die Wahl von Mark Kerekes. Das ist eine deutliche Aufforderung dieser Aktionäre an die Adresse der Unternehmensspitze, auf die Kritik der Eigentümer endlich einzugehen. Sentis verfolgt ihre Anliegen weiterhin.

  • Meyer Burger muss Transparenz über ihre strategischen Absichten herstellen und eine kohärente Kommunikation des Unternehmens mit allen Aktionären gewährleisten.
  • Meyer Burger muss im Rahmen der strategischen Neuausrichtung Organisation, Doppelgleisigkeiten auf Managementebene und Kostenstruktur überprüfen.

Sentis ist überzeugt, dass es in diesen beiden Punkten deutliche Fortschritte braucht, um das Vertrauen der Kapitalmärkte und die Zuversicht der Aktionäre zurückzugewinnen. Nur dann wird sich das Profit-Potenzial der neuen Strategie, exklusive Partnerschaftsvereinbarungen mit ausgewählten Kunden, ausschöpfen lassen.

Sentis ist überzeugt, dass die neue Strategie enormes Profit-Potenzial für die Meyer Burger und ihre Aktionäre haben kann. Sentis wird Meyer Burger weiterhin kritisch-konstruktiv bei der Umsetzung dieser Strategie begleiten. Der Verwaltungsrat und der CEO sind gefordert, die Resultate zu liefern, die sie schon lange versprechen.